Gunnar Fichter – Der bodenständige TV-Gärtner aus dem Schwarzwald

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Einleitung: Der Mann mit dem grünen Daumen und dem großen Herzen

Wenn sonntagabends um 19.15 Uhr bei VOX die „Beet-Brüder“ über den Bildschirm flimmern, dann ist einer der Protagonisten vielen Zuschauern längst ans Herz gewachsen: Gunnar Fichter. Der Mann aus dem Schwarzwald begeistert mit handwerklichem Geschick, einer ehrlichen, direkten Art und einer tiefen Verbundenheit zu seiner Heimatregion. Doch Gunnar Fichter ist weit mehr als ein beliebter Fernsehgärtner – er ist ein erfolgreicher Unternehmer, ein leidenschaftlicher Handwerker und ein Mensch, der trotz schwerer persönlicher Schicksalsschläge seinen Weg geht. Dieser Artikel beleuchtet das Leben und die Karriere von Gunnar Fichter, einem der authentischsten TV-Stars Deutschlands.

Herkunft und frühes Leben: Verwurzelt im Schwarzwald

Gunnar Fichter wurde 1981 in St. Georgen im Schwarzwald geboren. Bis heute lebt und arbeitet er in der Region Baden-Württemberg, wo er tief verwurzelt ist. Aufgewachsen inmitten der malerischen Landschaft des Schwarzwalds, entwickelte er schon früh eine tiefe Liebe zur Natur und zum Gärtnern. Umgeben von üppigen Gärten und Grünflächen wuchs in ihm eine starke Verbindung zu Pflanzen und der freien Natur heran, die seinen späteren Berufsweg maßgeblich prägen sollte.

Seine schulische Laufbahn schloss Gunnar Fichter mit der mittleren Reife in St. Georgen ab. Danach absolvierte er seinen Zivildienst in einer Klinik – eine Erfahrung, die ihn vermutlich auch im Umgang mit Menschen geprägt hat.

Ein vielseitiger Werdegang: Vom Bodenleger zum Geschäftsführer

Was viele nicht wissen: Gunnar Fichters beruflicher Werdegang war alles andere als gradlinig. In seiner Jugend probierte er verschiedene Berufe aus – ein Zeichen für seine Neugier und seinen Tatendrang. Er arbeitete als Bodenleger, als Fotograf in einer Werbeagentur, als Koch und sogar als Industriemechaniker. Diese vielfältigen Erfahrungen sollten sich später als wertvoll erweisen, denn sie verliehen ihm ein breites handwerkliches Wissen, das ihn heute bei seinen TV-Projekten auszeichnet.

Schließlich entschied sich Gunnar Fichter für eine Ausbildung zum Industriekaufmann. Nach mehreren Jahren im Ausbildungsbetrieb wechselte er 2006 in das elterliche Unternehmen für Feinwerktechnik. Dort lernte er alle Bereiche des Betriebs gründlich kennen und übernahm mit den Jahren immer mehr Verantwortung. Im Jahr 2024 wurde Gunnar Fichter schließlich zum geschäftsführenden Gesellschafter der Lauble & Fichter GmbH berufen – einem renommierten Unternehmen für CNC-Metallbearbeitung im Schwarzwald. Parallel zu seiner TV-Karriere leitet er das Unternehmen bis heute und ist für dessen strategische Ausrichtung verantwortlich.

Der Durchbruch im Fernsehen: „Die Beet-Brüder“ und der Weg zum TV-Star

Bekannt wurde Gunnar Fichter 2018 durch seinen ersten Auftritt bei der VOX-Sendung „Die Beet-Brüder“. Ursprünglich war er damals lediglich als Gartenbesitzer in einer Folge zu sehen, doch er überzeugte mit seinem handwerklichen Talent und seiner sympathischen Art so sehr, dass die Produzenten auf ihn aufmerksam wurden.

Seit 2020 ist Gunnar Fichter festes Ensemblemitglied der „Beet-Brüder“. In der Sendung übernimmt er vielfältige Aufgaben – vom Baggerfahren über den Bau komplexer Gartenprojekte bis hin zur kreativen Gartengestaltung. Zusammen mit seinen Kollegen verwandelt er vernachlässigte Gärten innerhalb weniger Tage in grüne Oasen. Die Sendung erfreut sich großer Beliebtheit, da sie praktisches Gärtnerwissen, Teamgeist und Emotionen vereint.

Doch Gunnar Fichter ist nicht nur bei den „Beet-Brüdern“ aktiv. Auch bei „Ab ins Beet!“ war er mehrfach zu sehen. Seine natürliche, bodenständige Art und sein Fachwissen rund ums Gärtnern begeistern seit Jahren ein großes Publikum. Heute gilt er als einer der bekanntesten TV-Gärtner Deutschlands.

Ausflug in die Kochshow: Gunnar Fichter bei „Grill den Henssler“

Dass Gunnar Fichter mehr kann als nur Gärten gestalten, bewies er im März 2025, als er an der beliebten VOX-Kochshow „Grill den Henssler“ teilnahm. Zusammen mit seinem „Beet-Bruder“ Claus Scholz trat er gegen Starkoch Steffen Henssler an.

Die beiden TV-Gärtner stellten ihre Kochkünste unter Beweis – und das mit durchaus beachtlichem Erfolg. Ihr Dessert „Kohle-Pancake mit Schwarzwälder Kirsch und Brezn-Crunch“ brachte die Jury zum Staunen. Besonders kurios: Als Gunnar Fichter Kirschen für seine Kirschcreme karamellisieren wollte, zauberte er kurzerhand einen riesigen Bunsenbrenner hervor – mit der Begründung: „Der Herd geht mir nicht schnell genug“. Der Schwarzwälder Koch Steffen Henssler kommentierte dies mit einem grinsenden „Wild, aber geil“.

Obwohl die „Beet-Brüder“ in der Show nicht als Sieger hervorgingen, bewiesen sie einmal mehr, dass sie nicht nur mit der Schaufel, sondern auch mit dem Kochlöffel umgehen können. Gunnar Fichter selbst betonte jedoch, dass er keine ausführlichere Fernsehkarriere anstrebe – sein Herz schlägt nach wie vor für den Garten.

Der schwere Schicksalsschlag: Verlust der Partnerin

Hinter der erfolgreichen Fassade verbirgt sich bei Gunnar Fichter jedoch auch eine tiefe Tragödie. Er war lange Zeit mit seiner Partnerin Tanja Thomé liiert. Am 23. Februar 2021 verstarb Tanja völlig unerwartet an einem plötzlichen Aneurysma. Dieser unerwartete Verlust traf Gunnar Fichter tief und war eine große emotionale Belastung.

Was Gunnar Fichter jedoch auszeichnet, ist sein offener Umgang mit dieser Tragödie. Er teilt seine Trauer und seine Erinnerungen an Tanja offen mit seinen Fans auf Social Media und spricht über den tiefgreifenden Einfluss, den sie auf sein Leben hatte. Diese Ehrlichkeit hat viele Menschen berührt und seine Stärke angesichts der herzzerreißenden Umstände gezeigt.

Gunnar Fichter hat immer wieder betont, dass ihm die Arbeit im Garten als Ausgleich und Therapie dient – besonders nach diesem persönlichen Verlust. Die Nähe zur Natur ist für ihn nicht nur Beruf, sondern Lebensphilosophie.

Der Unternehmer: Erfolg in der Metallbranche

Neben seiner Fernsehkarriere führt Gunnar Fichter erfolgreich die Lauble & Fichter GmbH, ein Unternehmen für CNC-Metallbearbeitung im Schwarzwald. Als geschäftsführender Gesellschafter ist er für die strategische Ausrichtung des Betriebs verantwortlich.

Diese Doppelbelastung – Unternehmer und TV-Star – ist bemerkenswert. Gunnar Fichter beweist damit, dass man sich nicht auf eine Rolle festlegen muss. Seine Vielseitigkeit und sein Engagement machen ihn sowohl im Fernsehen als auch in der Wirtschaft erfolgreich. Es ist diese Kombination aus handwerklichem Können, unternehmerischem Weitblick und menschlicher Wärme, die Gunnar Fichter zu einer so besonderen Persönlichkeit macht.

Privatleben und Leidenschaften

Abseits der Kameras und des Unternehmens ist Gunnar Fichter ein aktiver Mensch, der die Natur und Bewegung liebt. Er ist sportlich aktiv und begeistert sich für Mountainbiken sowie Snowboarden. Sein eigenes Grundstück im Schwarzwald umfasst 9000 Quadratmeter, größtenteils Wiese, auf der er sich bis heute gerne aufhält.

Sein Alltag ist stark mit der Natur verbunden: Früh aufstehen, Pflege des eigenen Gartens, Planung von Drehs und Projekten – das ist sein Rhythmus. Tagsüber stehen Dreharbeiten für TV-Sendungen, Kundenberatung und die Betreuung seines Betriebs auf dem Programm. Abends lässt er den Tag im Garten oder mit regionalen Speisen ausklingen – häufig selbst angebaut.

Gunnar Fichter legt Wert auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung mit frischen, saisonalen Lebensmitteln – vorzugsweise aus eigenem Anbau oder regionaler Herkunft. Körperliche Aktivität durch Gartenarbeit, Sport und Bewegung an der frischen Luft sind für ihn selbstverständlich.

Was Gunnar Fichter auszeichnet: Bodenständigkeit und Authentizität

In einer Zeit, in der viele TV-Persönlichkeiten inszeniert wirken, sticht Gunnar Fichter durch seine Authentizität hervor. Er ist geblieben, wer er immer war: ein bodenständiger Schwarzwälder, der seine Heimat liebt und seine Wurzeln nicht vergisst.

Seine Zuschauer schätzen ihn nicht nur für sein Fachwissen, sondern vor allem für seine ehrliche Art. Gunnar Fichter ist kein abgehobener Star – er ist einer von ihnen. Er zeigt sich verletzlich, spricht offen über seine Trauer und gibt Einblicke in sein Leben, die andere Prominente oft hinter einer perfekten Fassade verbergen.

„Ein Satz hat mein Leben verändert“, verriet er in einem Interview. Welcher Satz das genau war, bleibt sein Geheimnis – doch deutlich wird: Gunnar Fichter hat gelernt, mit den Höhen und Tiefen des Lebens umzugehen. Er will noch lange „Beet-Bruder“ bleiben und die Gärten seiner Zuschauer verschönern.

Zukunftsperspektiven: Was kommt als Nächstes?

Mit 44 Jahren (Stand 2025) hat Gunnar Fichter noch viele Jahre vor sich. Seine Fans können sich darauf freuen, ihn weiterhin bei den „Beet-Brüdern“ zu sehen. Daneben wird er sein Unternehmen führen und weiterhin seine Leidenschaft für Garten und Natur leben.

Ob es weitere TV-Ausflüge geben wird, wie seinen Auftritt bei „Grill den Henssler“, bleibt abzuwarten. Gunnar Fichter selbst hat klargestellt, dass er keine ausführlichere Fernsehkarriere anstrebt. Sein Herz gehört dem Garten – und das ist auch gut so.

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Fazit: Ein Vorbild an Authentizität und Stärke

Gunnar Fichter ist weit mehr als nur ein TV-Gärtner. Er ist ein vielseitiger Unternehmer, ein leidenschaftlicher Handwerker und ein Mensch, der trotz schwerer Schicksalsschläge seinen Weg geht. Seine Geschichte zeigt, dass Erfolg nicht nur aus beruflichen Triumphen besteht, sondern auch aus der Fähigkeit, mit Verlusten umzugehen und gestärkt daraus hervorzugehen.

Mit seiner bodenständigen Art, seiner handwerklichen Kompetenz und seiner offenen, ehrlichen Persönlichkeit hat sich Gunnar Fichter in die Herzen der Zuschauer gegraben. Er ist ein Vorbild für alle, die zeigen, dass man auch mit Rückschlägen weitermachen kann – und dass wahre Größe darin liegt, man selbst zu bleiben.

Gunnar Fichter – der Mann aus dem Schwarzwald, der die Gärten Deutschlands verschönert und dabei nie vergisst, woher er kommt. Und genau das macht ihn zu einem der beliebtesten TV-Gärtner des Landes.

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